Kaiserslautern, 07.10.2011, von Frank Maurer

Erdbeben in der Region Kaiserslautern

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 auf der Richterskala erschütterte gegen 17:30 Uhr Süd- und Westdeutschland. Das Epizentrum lag im Stadtgebiet von Kaiserslautern. Zahlreiche Wohngebäude, insbesondere Hochhäuser, und Gewerbegebiete waren durch durch das Erdbeben zerstört worden.

Abstützen einer Einsturzgefährdeten Mauer

Das THW Pirmasens eilte mit dem Technischen Zug zur Hilfe nach Kaiserslautern. Dieses Szenario erwies sich zum Glück nur als Großübung als die THW–Helfer gegen 19:00 Uhr in der Babarossastadt eintrafen. 250 Einsatzkräfte von THW, Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr Kaiserslautern, Bundes-Rettungshunde-Staffel Kaiserslautern und dem Deutschen Roten Kreuz fanden in der ehemaligen Quartermaster - Kaserne die optimale Kulisse für diese Grossübung. Vermisste Personen, Haus- und Fahrzeugbrände, reale Explosionen, eingestürzte bzw. einsturzgefährdete Häuser und (simulierte) Gefahrstoffgase erwarteten die Helfer der verschiedenen Organisationen auf eindrucksvolle Art und Weise. Der Zugtrupp aus Pirmasens übernahm eine Einsatzabschnittsleitung, die Bergungsgruppen hatten die Aufgabe einer Erkundung und mussten anschließend mit den Kameraden aus Speyer eine Gebäudewand abstützen. Die Fachgruppe Elektroversorgung übernahm die Notstromversorgung des Geländes und der Feldküche aus Landau. An der Übung waren alle neun Ortsverbände des Geschäftsführerbereiches Neustadt a.d.W. beteiligt- Im einzelnen waren dies die OVe Bad Bergzabern, Germersheim, Hauenstein, Kaiserslautern, Landau, Neustadt a.d.W, Pirmasens, Speyer, Zweibrücken. Um 01:30 Uhr wurde von der Übungsleitung das Übungsende ausgerufen. Im Anschluß daran musste noch die komplette Aussattung zurückgebaut werden. Die Helfer des OV Pirmasens trafen gegen 4.00 Uhr am Samstag morgen in der Unterkunft in Pirmasens ein und stellten die Eisatzbereitschaft wieder her.


  • Abstützen einer Einsturzgefährdeten Mauer

  • Einsatzabschnittsleitung

  • Herausgesprengtes Gebäudeteil

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