Hauenstein, 21.09.2013, von THW-Media-Team-RLP

Großeinsatz in Hauenstein – Feuerwehr, THW und Rettungsdienste beüben realistisches Szenario

Hauenstein: Eine reibungslose Zusammenarbeit stellten am Samstag bei einer Großübung in Hauenstein Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW) und die Rettungsdienste unter Beweis. Über 100 Einsatzkräfte waren durch das Übungsszenario gefordert. Dabei galt es Brände zu löschen, Verletzte aus Fahrzeugen zu retten und medizinisch zu versorgen.

Als einzige reale Übung war diese, in die am Freitag und Samstag landesweite Katastrophenschutzübung „Starke Nachbarn“- eingebunden. Das Übungsszenario sah die Evakuierung von Teilen der Bevölkerung der Stadt Ludwigshafen im Zuge eines Hochwassers nach Hauenstein vor. Dabei brachte ein Stadtbus erste Personen zur Wasgauhalle nach Hauenstein. Durch einen technischen Defekt rollte der Bus rückwärts über eine Böschung, überschlug sich und begrub einen PKW unter sich.

Dabei wurden die Businsassen von Jugendlichen von Feuerwehr und THW, die mit viel Theaterblut übelste Verletzungen darstellten.

Direkt nach der Alarmierung eilten die Einsatzkräfte aus Hauenstein, Pirmasens, Dahn und Höheischweiler an die Unfallstelle. Zuerst musste der Bus durch Feuerwehr und THW gegen ein weiteres Abrutschen und Umkippen gesichert werden. Parallel wurde eine Rettungsplattform aus Gerüstmaterial am Bus errichtet um die Insassen darüber retten zu können. Erst jetzt konnten die Businsassen, teilweise mit Tragen, gerettet werden. Der Rettungsdienst übernahm dabei sofort die Erstversorgung der Unfallopfer. Erst jetzt konnte der Bus angehoben werden um die Person in dem eingequetschte Fahrzeug zu versorgen. Wie sich herausstellte kam die Hilfe für den schwerverletzten „Dummie“ aber zu spät. Als ein weiteres verunfalltes Fahrzeug Feuer fing, waren die Einsatzkräfte sofort zur Stelle um dieses mit Schaum zu löschen.

Die Rettungsarbeiten wurden von einer Drohne des THW, während der ganzen Zeit aufgezeichnet. Das Bildmaterial wird als Grundlage zur Nachbesprechung genutzt und war zur Erstellung eines Gesamtüberblicks der Übung für die Einsatzleitung besonders hilfreich.

Nach der Übung resümierte Wehrleiter Johannes Seibel „Die beteiligten Organisationen haben hervorragend zusammen gearbeitet. Es hat alles super geklappt“.

 

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